Anlässlich des 64. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer am 13. August 1961 lud Bürgermeister Bodo Oehme zur Gedenkveranstaltung an die Gedenkstätte „Steinerne Brücke“ in Schönwalde-Glien ein.
- 14. Aug. 2025
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Es ist die Stelle, die an Dietmar Schwietzer erinnert, eines der acht Todesopfer am Grenzabschnitt zu Spandau.
Die Mauer trennte Schönwalde und Berlin-Spandau über 28 Jahre. An dieser Stelle war bereits seit dem 26. Mai 1952 der Übergang über die Steinerne Brücke für Spandauerinnen und Spandauer gesperrt, der seit dem 7. Mai 1994 wieder frei passierbar ist.
An diesem Ort des Gedenkens erinnert eine beleuchtete Stele und Gedenktafel der Künstlerin Juliane E. Gansen an die Teilung von Schönwalde und Spandau sowie den Mauerfall. Sie nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft gedachten gemeinsam der Maueropfer und der persönlichen Schicksale, die mit der Teilung Schönwalde-Glien und Spandau verbunden sind.
In bewegenden Reden erinnerten Bürgermeister Bodo Oehme, Christian Heck (BVV-Vorsteher Spandau) und Dr. Maria Nooke (Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Zeitzeugin) an die Bedeutung von Freiheit und Erinnerungskultur.

















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