Mit dem Spektepark und angrenzenden Spektesee, sowie die Nähe zum Spandauer Forst, gibt es zahlreiche Naherholungsorte im Falkenhagener Feld. Diese wollen wir weiterhin schützen und pflegen. Die Ausweitung des BSR-Parkreinigungsprogramms soll spandauweit für alle Park- und Grünflächen gelten. Wir setzten uns dafür ein, dass auch die Grünflächen im Falkenhagener Feld berücksichtigt werden. Neben den zahlreichen Park- und Grünflächen sind es vor allem die Straßenbäume, die unseren Kiez grüner machen. Wir setzen uns daher für ein Neupflanzungsprogramm ein. Über dieses sollen nicht nur gefällte Bäume ersetzt werden, sondern auch der Baumbestand insgesamt erweitert werden. Dabei setzten wir auf trockenheitstolerante Baumarten, die mit den sich veränderten klimatischen Bedingungen, in Form von weniger Niederschlag und höheren Temperaturen, besser umgehen können. Dies spart nicht nur Wasser, sondern reduziert auch die stetig steigenden Kosten für die Bewässerung der Straßenbäume. Bei der Versorgung des Baumbestandes soll eine Baumpatenschaft initiiert werden. Mit dieser Maßnahme sollen Bürger:Innen die Möglichkeit bekommen, sich an der Pflege der Straßenbäume zu beteiligen.

Eine weitere Maßnahme ist die Entsiegelung von Flächen, damit Regenwasser nicht ungenutzt in der Kanalisation abfließt. Außerhalb des Spandauer Forstes gibt es keine Möglichkeit, seine Hunde im Kiez frei laufen zu lassen. Innerhalb des Spekteparks sehen wir hier die Möglichkeit zur Schaffung eines Hundefreilaufgebietes. Als Standort haben wir hierfür die Fläche vom Hohenzollernring bis zum Spielplatz im Spektepark im Blick. Diese soll umzäunt, mit Kotbeutelspendern und ausreichend Mülleimern versehen werden. Gemeinsam mit der Pflege durch das Grünflächenamt wird damit der Verunreinigung der Fläche entgegengewirkt und dem besten Freund des Menschen ein tiergerechter Freilauf geboten.

Die Außensportbereiche am Spektesee und im Spektefeld finden großen Zuspruch in der Bevölkerung. Diese gilt es zu erhalten und zu pflegen. Darüber hinaus wollen wir prüfen, ob es an weiteren Stellen verfügbare Plätze für Außensportbereiche gibt. Bestehende Sportanlagen sollen saniert und erweitert werden.

Spandau ist berlinweit gesehen einer der Bezirke, die am schnellsten wachsen. Dazu trägt unter anderem der entstehende Siemenscampus oder der Wohnungsneubau Waterkant bei. Eine zukunftsgerichtete Verkehrsplanung ist daher essentiell. Wir werden uns dafür stark machen, dass das Falkenhagener Feld ein ausgewogenes Mobilitätskonzept erhält. Zur schnellen Anbindung des Falkenhagener Feldes an den Hauptverkehrsknotenpunkt, Rathaus Spandau, müssen weiter Busspuren geschaffen werden.

Zu lange wurde die Sanierung der Radwege vernachlässigt. So sind heute zahlreiche Radwege zu schmal oder durch Baumwurzeln unbefahrbar geworden. Bestehende Radwege müssen daher saniert und neue geschaffen werden.

An der Westerwaldstraße soll ein neuer zentraler Anlaufpunkt im Kiez entstehen. Neben der bestehenden Stadtteilbibliothek, dem Klubhaus Falkenhagener Feld, der Siegerlandgrundschule und der Kita Fantasia sollen weitere Einrichtungen entstehen. Dazu zählen die Jugendgeschichtswerkstatt, die Jugendtheaterwerkstatt und ein Bezirksbüro. Seit langem kämpfen die Anlieger für ein neues Verkehrskonzept an der Westerwaldstraße. Wir wollen die Straße für den Autoverkehr sperren. RadfahrerInnen und Fußgänger müssen Vorrang haben. Nur so können wir der neuen Begegnungsstätte gerecht werden. Die steigende Zahl der Kita- und Schulkinder macht einen Ausbau und Neubau unverzichtbar. An der Westerwaldstraße soll daher eine neue Kita entstehen.

Die Siegerland-Grundschule und die Askanier-Grundschule müssen möglichst zeitnah ausgebaut werden. Mit dem geplanten Umzug der Jugendtheaterwerkstatt, entsteht an der B.-TravenGemeinschaftsschule eine Freifläche. Auf dieser soll eine Kita errichtet werden. Damit wird ein Bildungscampus geschaffen, auf dem Kinder von der Kita bis zum Abitur an einem Standort bleiben können. Wir wollen diese Fläche für die Kita sichern. Bei allen Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen muss die digitale Infrastruktur berücksichtigt werden. Dazu gehören ein Breitbandanschluss, sowie der WLAN-Ausbau. Dies sind Grundvoraussetzungen für einen digitalen Unterricht.