Wer kennt die Robbe Paro oder die Empathie-Roboterfigur Navel?
- 30. Juli 2025
- 1 Min. Lesezeit
Ganz gleich ob Fragen rund um Gesundheitsinformationen oder ein paar Kuscheleinheiten im Alltag - all das kann künftig die Digitalisierung in der Pflege leisten.
Das Berliner Landeskompetenzzentrum Pflege 4.0 erkundet, wie neueste Technik den Alltag von Pflegenden, aber auch der zu Pflegenden erleichtern oder gar bereichern kann. Im Jahre 2020 hat die damalige SPD-Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci das Berliner Landeskompetenzzentrum Pflege 4.0 ins Leben rufen.
Die gemeinnützige Albatros GmbH und das Distribuent-Artificial-Intelligence-Labor der Technischen Universität Berlin bewerten hier gemeinsam, welchen Nutzen neueste Forschung und neueste Produkte haben.
Das kann eine weiterentwickelte Virtual Reality (VR)-Brille sein, die Menschen eigene Erinnerungen in Form von z.B. persönlichen Fotoalben wieder erleben lässt oder das geistige Denkvermögen trainiert, aber auch Abtauchen in Fantasiewellten wird ermöglicht.
Insbesondere für demenzbetroffene Menschen eröffnen sich mit dieser virtuellen Welt neue Chancen, ihren Alltag aktiv, d.h. ohne Medikament mit sedierender Wirkung zu leben.
Hier ist das wiederkehrende Trainieren des Gehirns eine gute Unterstützung Demenzbetroffener und zugleich Entlastung des Pflegepersonals sowie der An- und Zugehörigen.
Nicht zu vergessen ist aber auch Kuschelrobbe Paro, deren verborgene Sensoren sie auf Berührung mit Zartlichkeiten reagieren lassen. Auch der Empathie-Roboter Navel kann sinnvolle Entlastung in der Pflege bringen.
Meine Bewunderung gilt dem hier gebündelten Fachwissen der TU-Berlin und der Pflegekompetenz des gemeinnützigen Trägers Albatros GmbH. Mein herzlicher Dank geht an die SPD-geführte Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege sowie dem Landesverband Berlin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, die dieses Kompetenzzentrum des Landes Berlin fördern.



















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