Zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2025
- Team-Atli
- 16. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Heute stand der Bundestag still, im Gedenken an die Opfer von Krieg und
Gewaltherrschaft und im Zeichen der europäischen Freundschaft sowie der
Verantwortung, die daraus für uns alle erwächst.
In einer bewegenden Begrüßungsrede eröffnete Wolfgang Schneiderhan, Präsident
des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. die feierliche Gedenkstunde.
Erinnern heißt auch: Brückenbauen über Grenzen hinweg.
Vereint in der Überzeugung: Europa bleibt das stärkste Friedensversprechen,
erinnerten junge Menschen aus Italien und Deutschland - Isabella Vazza,
Matteo Atticciati, Lea Schuster und Dominic Lagosk daran, wie wichtig die
Erinnerungskultur auch für kommende Generationen bleibt.
Sergio Mattarella, Präsident der Italienischen Republik, hielt eine beeindruckende
Gedenkrede, in der er uns an die Abgründe der Geschichte und das vorsätzliche
Handeln Anderer sowie das „nie wieder“, dem das „wieder“ gegenübersteht,
erinnerte.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schloss mit dem Totengedenken die
Veranstaltung und erinnerte daran, dass Frieden und Demokratie keine
Selbstverständlichkeit sind und Zukunft nur mit gemeinsamer Erinnerung und
Verantwortung und Menschlichkeit möglich bleibt.
Der Volkstrauertag ist Erinnerung, Auftrag und Mahnung für Frieden, Demokratie und
Menschlichkeit einzustehen und diese Werte Tag für Tag zu bewahren.
Mein herzlicher Dank gilt dem Deutschen Bundestag und dem Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e. V. und ihren Teams für die hervorragende Organisation und
Durchführung der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag. Herzlichen
Dank auch an die anschließenden bereichernden Austausch- und
Kennenlerngespräche.































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